Wenn du versuchst, einem ARK Non-Dedicated Server beizutreten, und es einfach nicht funktioniert, bist du nicht allein. Viele Spieler stoßen auf Verbindungsprobleme, Timeouts oder unsichtbare Server – dabei liegen die Ursachen meist in technischen Limits, Netzwerkkonfigurationen oder veralteten Einstellungen. Dieser Guide 2025 zeigt dir Schritt für Schritt, warum diese Probleme auftreten und wie du sie systematisch behebst, um endlich mit Freunden auf deinem privaten ARK-Server zu spielen.
Was ist ein ARK Non-Dedicated Server und warum gibt es Beitrittsprobleme?
Ein ARK Non-Dedicated Server ist ein lokaler Multiplayer-Modus, bei dem ein Spieler als Host fungiert und andere Spieler über dasselbe Netzwerk – oder über das Internet – beitreten können. Der Host läuft dabei auf demselben PC, auf dem auch das Spiel selbst aktiv ist, was Ressourcen teilt und technische Einschränkungen mit sich bringt.
Kernprobleme von Non-Dedicated Servern
- Tether-Distanz: Spieler können sich nur in einem begrenzten Radius um den Host bewegen (standardmäßig ca. 200 Meter), was die Erkundung stark einschränkt.
- Netzwerk-NAT: Viele Router blockieren eingehende Verbindungen oder leiten Ports nicht korrekt weiter, sodass der Server für externe Spieler unsichtbar bleibt.
- Performance-Limits: Da Host-PC und Spielclient dieselbe Hardware nutzen, sinkt die Framerate bei mehreren Spielern dramatisch.
- Versionskonflikte: Unterschiedliche ARK-Versionen, Mods oder fehlende DLCs verhindern Verbindungen.
Die häufigsten Fehlermeldungen sind „Connection Timeout”, „Host Unreachable” oder „Session Not Found”. In vielen Fällen liegt das Problem nicht am Spiel selbst, sondern an Router-, Firewall- oder Steam-Einstellungen.
Die 7 häufigsten Ursachen für Beitrittsprobleme – und ihre Lösungen
1. Port-Weiterleitung fehlt oder ist falsch konfiguriert
ARK verwendet standardmäßig Port 7777 (UDP) für Spielverbindungen und Port 27015 (UDP) für Steam-Queries. Wenn diese Ports in deinem Router nicht an die interne IP-Adresse des Host-PCs weitergeleitet werden, können externe Spieler nicht beitreten.
Lösung:
- Öffne die Router-Verwaltung (meist unter 192.168.1.1 oder 192.168.0.1).
- Navigiere zu „Port Forwarding” oder „Portfreigabe”.
- Erstelle zwei Regeln:
7777 UDP → interne IP des Host-PCsund27015 UDP → interne IP des Host-PCs. - Stelle sicher, dass die interne IP statisch ist (über DHCP-Reservierung im Router oder manuelle Netzwerkkonfiguration).
2. Windows Firewall oder Antivirus blockiert Verbindungen
Selbst mit korrekter Port-Weiterleitung kann die Windows Defender Firewall oder Drittanbieter-Antivirus-Software eingehende Verbindungen blockieren.
Lösung:
1. Öffne Windows-Sicherheit → Firewall & Netzwerkschutz
2. Klicke auf „Eine App durch die Firewall zulassen"
3. Suche „ShooterGame.exe" (ARK) und aktiviere sowohl „Privat" als auch „Öffentlich"
4. Falls nicht vorhanden: Klicke „Andere App zulassen" und navigiere zu:
C:\Program Files (x86)\Steam\steamapps\common\ARK\ShooterGame\Binaries\Win64\ShooterGame.exe 3. Unterschiedliche ARK-Versionen oder Mods
Wenn Host und Client verschiedene Spielversionen verwenden (z. B. eine veraltete Steam-Version vs. aktuelle), schlägt die Verbindung fehl. Gleiches gilt für Mods: Alle Spieler müssen exakt dieselben Mods in derselben Ladereihenfolge installiert haben.
Lösung:
- Stelle sicher, dass alle Spieler ARK über Steam aktualisieren (Rechtsklick auf ARK → Eigenschaften → Updates → Immer aktuell halten).
- Exportiere die Mod-Liste des Hosts und teile sie mit allen Spielern. Nutze dafür das ARK-Mod-Menü oder erstelle eine .txt-Datei mit den Mod-IDs.
- Überprüfe die Ladereihenfolge: Alle Mods müssen in identischer Reihenfolge geladen werden.
4. NAT-Typ verhindert Peer-to-Peer-Verbindungen
Manche Internet-Provider verwenden Carrier-Grade NAT (CGNAT) oder symmetrisches NAT, was direkte Peer-to-Peer-Verbindungen unmöglich macht. Selbst mit Port-Weiterleitung funktioniert der Server dann nur im LAN.
Lösung:
- Kontaktiere deinen Provider und frage nach einer öffentlichen IPv4-Adresse (ggf. kostenpflichtig).
- Nutze eine VPN-Lösung wie Hamachi oder ZeroTier, um ein virtuelles LAN über das Internet zu erstellen.
- Alternativ: Miete einen dedizierten ARK-Server bei Nexus Games, der auf einem AMD Ryzen 9 7950X3D mit 32–128 GB DDR5 ECC RAM läuft und automatisch alle Netzwerkprobleme eliminiert.
5. Steam-Lobbys sind nicht sichtbar
Wenn Freunde den Server in der ARK-Serverliste nicht sehen, liegt das oft an Steam-Privatsphäre-Einstellungen oder fehlerhaften Session-Cookies.
Lösung:
- Stelle sicher, dass das Steam-Profil des Hosts auf „Öffentlich” oder „Nur Freunde” steht.
- Verwende die Steam-Overlay-Funktion: Lade Freunde direkt über Shift+Tab → Freunde → Rechtsklick → „Zu Spiel einladen”.
- Falls das nicht funktioniert, verbinde manuell über die Konsole: Drücke
Tabim Spiel und gib ein:open IP:Port(z. B.open 85.123.45.67:7777).
6. Tether-Distanz demotiviert Spieler
Technisch gesehen kein Beitrittsproblem, aber viele Spieler geben auf, weil sie sich nicht frei bewegen können. Die Tether-Distanz lässt sich erhöhen, aber nicht komplett entfernen.
Lösung:
1. Hoste den Server über die Sitzungseinstellungen
2. Scrolle zu „Tether-Distanz" und erhöhe den Wert auf Maximum (9999)
3. Hinweis: Selbst mit Maximum bleibt eine technische Grenze bestehen Für unbegrenzte Bewegungsfreiheit ist ein dedizierter Server die einzige echte Lösung. Mit einem ARK-Dedicated-Server von Nexus Games entfällt das Tether-Problem komplett, und du profitierst von vorinstallierbaren CurseForge-Mods, Game Anti-DDoS-Schutz und 24/7-Support.
7. Überlasteter Host-PC führt zu Timeouts
Wenn der Host-PC gleichzeitig Server und Client betreibt, kann die CPU überlastet werden, was zu Verbindungsabbrüchen führt. ARK ist extrem ressourcenhungrig – besonders mit Mods oder großen Strukturen.
Lösung:
- Senke die Grafikeinstellungen des Host-Clients (Low/Medium).
- Schließe alle Hintergrundprogramme (Browser, Discord-Overlay, etc.).
- Übertakte die CPU nicht, da ARK unter Last instabil werden kann.
- Erwäge ein Upgrade auf 32 GB RAM, da ARK + Server leicht 20+ GB belegen können.
Falls dein PC die Last nicht stemmt, ist ein externer Server die beste Wahl. Ein Ryzen 9 7950X3D mit 16 Kernen und bis zu 5 GHz sorgt für flüssiges Gameplay – auch mit 10+ Spielern und hunderten Strukturen.
Schritt-für-Schritt: Einen stabilen ARK Non-Dedicated Server hosten
Vorbereitung: Hardware und Netzwerk prüfen
Bevor du hostest, stelle sicher, dass dein System die Mindestanforderungen erfüllt:
| Komponente | Minimum | Empfohlen |
| CPU | Intel i5 / Ryzen 5 | Intel i7 / Ryzen 7 oder besser |
| RAM | 16 GB | 32 GB DDR4/DDR5 |
| Upload-Speed | 5 Mbit/s | 10+ Mbit/s |
| Speicher | HDD | NVMe SSD (für schnelle Ladezeiten) |
Server starten und konfigurieren
- Starte ARK und wähle „Host/Local” → „Host Non-Dedicated Session”.
- Klicke auf „Advanced Settings” (Zahnrad-Symbol).
- Aktiviere „Session Name” und gib einen eindeutigen Namen ein.
- Setze ein Admin-Passwort, um Troll-Spieler zu kicken.
- Erhöhe „Taming Speed”, „XP Multiplier” und „Harvest Amount” nach Belieben.
- Klicke „Accept” und starte die Session.
Freunde einladen
Es gibt drei Methoden, um Spieler einzuladen:
- Steam-Overlay: Shift+Tab → Freunde → Rechtsklick auf Namen → „Zu Spiel einladen”.
- Serverliste: Freunde öffnen ARK → „Join ARK” → Filter nach Servername → Beitreten.
- Direkte IP-Verbindung: Finde deine öffentliche IP (z. B. über WhatIsMyIP.com), teile sie mit Freunden und lasse sie im Spiel die Konsole öffnen (Tab-Taste) und eingeben:
open DeinIP:7777.
Troubleshooting: Wenn Freunde nicht beitreten können
Führe diese Checks nacheinander durch:
1. Ping-Test: Lasse Freunde CMD öffnen und „ping DeineIP" eingeben.
→ Wenn Timeout: Router/Firewall-Problem.
2. Port-Check: Nutze https://www.yougetsignal.com/tools/open-ports/ und prüfe Port 7777.
→ Wenn geschlossen: Port-Weiterleitung fehlgeschlagen.
3. Steam-Status: Rechtsklick auf ARK in Steam → Eigenschaften → Updates → Dateien überprüfen.
4. Router-Neustart: Trenne Router 30 Sek. vom Strom, starte Host-PC neu.
5. UPnP aktivieren: In Router-Einstellungen „Universal Plug and Play" einschalten (erleichtert Port-Freigabe). Warum dedizierte ARK-Server die bessere Wahl sind
Non-Dedicated Server sind ideal für schnelle Sessions mit 1–3 Freunden, aber sobald du regelmäßig spielst, überwiegen die Nachteile. Ein dedizierter ARK-Server löst alle genannten Probleme:
- Kein Tether: Spieler können sich unbegrenzt weit voneinander entfernen.
- 24/7-Verfügbarkeit: Server läuft auch, wenn du offline bist – Dinos züchten weiter, Strukturen verfallen nicht.
- Bessere Performance: Dedizierte Hardware (z. B. AMD Ryzen 9 7950X3D) stemmt problemlos 10+ Spieler mit Mods.
- Einfache Mod-Verwaltung: Installiere CurseForge- oder Steam-Workshop-Mods mit einem Klick über das Control Panel.
- Automatische Backups: Keine Angst vor Datenverlust durch Abstürze.
Bei Nexus Games erhältst du ARK-Server ab 15,83 € mit vorinstallierbaren Mods, NVMe-SSDs für minimale Ladezeiten und einem intuitiven Panel zur Verwaltung. Die Server nutzen DDR5 ECC RAM für maximale Stabilität – selbst bei großen Tribes und hunderten Strukturen.
Vergleich: Non-Dedicated vs. Dedicated Server
| Feature | Non-Dedicated | Dedicated (Nexus Games) |
| Tether-Distanz | Begrenzt (~200–9999 m) | Unbegrenzt |
| 24/7-Verfügbarkeit | Nein (nur wenn Host online) | Ja |
| Max. Spieler | 2–4 (abhängig von Host-PC) | 10–70+ (skalierbar) |
| Mod-Installation | Manuell, fehleranfällig | 1-Klick via Panel |
| Performance | Teilt Ressourcen mit Client | Dedizierte CPU/RAM |
| Backups | Manuell | Automatisch |
Für ernsthafte ARK-Communities oder langfristige Projekte (z. B. Breeding-Farmen, PvP-Events) ist ein dedizierter Server unerlässlich. Die geringe monatliche Investition spart unzählige Stunden Troubleshooting und Frust.
Fazit: Beitrittsprobleme systematisch lösen
Die meisten Probleme beim Beitritt zu ARK Non-Dedicated Servern lassen sich durch korrekte Port-Weiterleitung, Firewall-Regeln und identische Spiel-/Mod-Versionen beheben. Doch selbst mit perfekter Konfiguration bleiben technische Limits wie Tether-Distanz und Performance-Einbußen bestehen. Für gelegentliche Sessions mit engen Freunden reicht ein Non-Dedicated Server aus – für regelmäßiges Spielen oder größere Gruppen ist ein dedizierter ARK-Server die zuverlässigere, komfortablere und zukunftssichere Lösung. Mit moderner Hardware, automatisierten Backups und professionellem Support investierst du in reibungsloses Gameplay statt in stundenlange Fehlersuche.
FAQ
Warum sehen Freunde meinen ARK Non-Dedicated Server nicht in der Liste?
Das liegt meist an fehlender Port-Weiterleitung (7777 UDP und 27015 UDP) im Router oder blockierten Firewall-Regeln. Stelle sicher, dass beide Ports an die interne IP deines PCs weitergeleitet sind und Windows Defender Firewall ShooterGame.exe erlaubt. Alternativ lade Freunde direkt über Steam-Overlay ein oder lasse sie per Konsole (Tab-Taste) mit open DeineIP:7777 beitreten.
Kann ich die Tether-Distanz auf einem Non-Dedicated Server komplett entfernen?
Nein, die Tether-Distanz ist eine hardcodierte Engine-Limitation von ARK. Du kannst sie über die Session-Einstellungen auf Maximum (9999) erhöhen, aber ein unsichtbarer Radius bleibt bestehen. Nur ein dedizierter ARK-Server – lokal oder gehostet – beseitigt das Tether-Problem vollständig und ermöglicht unbegrenzte Bewegungsfreiheit für alle Spieler.
Welche Hardware braucht mein PC, um stabil einen ARK Non-Dedicated Server zu hosten?
Mindestens ein Quad-Core-Prozessor (Intel i5 / Ryzen 5), 16 GB RAM und 10 Mbit/s Upload-Speed. Empfohlen sind jedoch ein Hexa-Core (Ryzen 7 / i7), 32 GB RAM und eine NVMe-SSD, da ARK + Server zusammen über 20 GB RAM belegen können. Bei mehr als 3–4 Spielern oder Mod-Nutzung sinkt die Performance drastisch – in diesem Fall ist ein externer Server mit dedizierter Hardware (z. B. Ryzen 9 7950X3D) die bessere Wahl.






