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txAdmin erklärt: 7 Funktionen für die FiveM-Verwaltung

Von Benjamin D. · PDG

· 5 Min. Lesezeit

Illustration zum Artikel: txAdmin erklärt: 7 Funktionen für die FiveM-Verwaltung
Inhaltsverzeichnis

txAdmin FiveM ist das offizielle Verwaltungstool von Cfx.re, mit dem du deinen FXServer über eine Weboberfläche steuerst, statt jeden Befehl manuell in die Konsole zu tippen. Das Tool läuft als eigener Prozess neben dem Server und bündelt Ressourcenverwaltung, Spielerkontrolle, geplante Neustarts und Berechtigungen an einer Stelle. Wer einen FiveM-Server betreibt, kommt an txAdmin kaum vorbei.



Was ist txAdmin technisch?

txAdmin ist ein in Node.js geschriebenes Overlay, das zusammen mit dem FXServer-Artefakt ausgeliefert wird. Es startet als übergeordneter Prozess, überwacht den eigentlichen Spielserver und kann ihn bei einem Absturz automatisch neu hochfahren. Die Verwaltung erfolgt über einen Browser, der auf die IP-Adresse des Servers samt txAdmin-Port zugreift, standardmäßig Port 40120.

Alle Einstellungen, Rezepte und Protokolle landen in einem lokalen Ordner namens txData. Dort liegen auch die Konfigurationsdateien für Admin-Konten, Berechtigungen und geplante Aufgaben. Das macht ein Backup dieses Ordners sinnvoll, bevor du größere Änderungen an der Konfiguration vornimmst.

Wer txAdmin für einen eigenen Spielserver nutzen möchte, braucht zunächst eine passende Umgebung mit ausreichend Rechenleistung und einer stabilen Netzwerkanbindung. Bei Nexus Games kannst du einen FiveM Server mieten und txAdmin direkt über das Kontrollpanel vorkonfiguriert starten.



txAdmin FiveM: Die 7 wichtigsten Funktionen im Überblick

Bevor es ins Detail geht, hier die sieben Kernfunktionen, die txAdmin im Alltag eines Servers unverzichtbar machen:

  • Weboberfläche: zentrales Dashboard mit CPU-, RAM- und Spieleranzeige in Echtzeit.
  • Deployer mit Rezepten: automatisierte Installation von Frameworks und Ressourcen über YAML-Dateien.
  • Ressourcenverwaltung: Start, Stopp und Neustart einzelner Ressourcen ohne kompletten Serverneustart.
  • Spielerverwaltung: Kick, Bann, Warnung und Identifier-Übersicht pro Spieler.
  • Geplante Neustarts: feste Uhrzeiten mit automatischer Vorwarnung an alle Spieler.
  • Live-Konsole: gefilterte Echtzeit-Logs und direkte Befehlseingabe.
  • Berechtigungssystem: Rollen für Admins und Moderatoren mit granularen Rechten.

Die folgenden Kapitel gehen auf jede dieser Funktionen im praktischen Einsatz ein.



Weboberfläche und Deployer-Rezepte

Nach dem ersten Start fragt txAdmin nach einem Admin-Konto mit Benutzername und Passwort. Anschließend öffnet sich das Dashboard mit Auslastung, Online-Spielern und einer Liste aller geladenen Ressourcen. Von hier aus lassen sich alle weiteren Funktionen erreichen, ohne eine SSH-Verbindung aufzubauen.

Der Deployer ist die Komponente, die einen leeren Server mit einem fertigen Framework füllt. Ein Rezept ist eine YAML-Datei, die Git-Repositories klont, Konfigurationswerte abfragt und die resultierenden Ressourcen automatisch in die server.cfg einträgt. Das spart stundenlanges manuelles Zusammenstellen von ESX-, QBCore- oder vMenu-Komponenten.

recipe:
  name: Mein Framework-Setup
  author: Community
tasks:
  - action: download_github
    src: 'https://github.com/esx-framework/esx-legacy'
    dest: 'resources/[framework]/es_extended'
  - action: download_github
    src: 'https://github.com/overextended/ox_lib'
    dest: 'resources/[standalone]/ox_lib'

Eigene Rezepte kannst du ebenso einbinden, solange die YAML-Syntax korrekt ist. Für Testzwecke lohnt sich ein Blick in die offizielle txAdmin-Dokumentation, die alle verfügbaren Deployer-Aktionen auflistet.



Ressourcen- und Spielerverwaltung im Alltag

Im Resources-Tab siehst du jede geladene Ressource mit Status, Ordnername und möglichen Fehlermeldungen. Ein einzelner Klick reicht, um eine Ressource neu zu starten, etwa nach einer Codeänderung, ohne dass die restlichen Spieler die Verbindung verlieren.

ensure es_extended
ensure ox_lib
restart meinscript

Fehlt eine Abhängigkeit, zeigt txAdmin direkt an, welche Ressource betroffen ist und in welcher Zeile die fxmanifest.lua den Fehler verursacht. Das verkürzt die Fehlersuche erheblich gegenüber dem reinen Konsolen-Log.

Der Players-Tab listet alle verbundenen Spieler mit ihren Identifiern, darunter License, Discord und Steam-ID. Von dort aus kickst, bannst oder verwarnst du einzelne Accounts, jeweils mit Pflichtfeld für den Grund. Jede Aktion wird protokolliert und bleibt im Verlauf einsehbar, was bei Beschwerden über eine Moderationsentscheidung hilft.

Für Communities mit mehreren Moderatoren ist diese Nachvollziehbarkeit wichtig. Wer eine kurzfristige Sperre vergeben hat, kann sie später wieder aufheben, ohne die Konfigurationsdatei manuell zu bearbeiten.



Geplante Neustarts, Live-Konsole und Berechtigungen

Ein FiveM-Server sammelt über Stunden Arbeitsspeicher an, besonders bei Skript-intensiven Rollenspiel-Frameworks. Geplante Neustarts im Scheduler-Tab verhindern, dass der Server wegen Speicherlecks irgendwann instabil wird. Du legst feste Uhrzeiten fest, und txAdmin kündigt den Neustart vorher im Chat an.

# Beispiel: Neustart um 04:00 und 16:00 Uhr
scheduledRestart:
  times: ["04:00", "16:00"]
  warnings: [30, 15, 5, 1]

Die Live-Konsole zeigt alle Logs in Echtzeit und lässt sich nach Ressourcenname filtern. Darüber können Admins auch direkt Befehle absetzen, etwa um eine Ressource testweise zu stoppen, während sie die Ausgabe sofort beobachten.

Das Berechtigungssystem unterscheidet zwischen vollwertigen Admins und eingeschränkten Moderatoren. Jede Rolle erhält einzeln festgelegte Rechte, etwa „Spieler kicken" ohne „Ressourcen verwalten". Wer über ein NexusPanel auf seinen Server zugreift, findet dort ebenfalls einen direkten Weg zur txAdmin-Oberfläche samt Live-Konsole, ohne zusätzliche Portweiterleitung einrichten zu müssen.



Troubleshooting: Häufige txAdmin-Probleme lösen

Ist die Weboberfläche nicht erreichbar, blockiert meistens eine Firewall den Port. Auf einem Linux-System mit ufw reicht meist eine einzige Freigabe.

sudo ufw allow 40120/tcp
sudo systemctl status fivem

Schlägt ein Deployer-Rezept beim Klonen fehl, fehlt in der Regel Git auf dem System oder der Zielordner existiert bereits mit abweichenden Rechten. Eine frische Installation in einem leeren Verzeichnis löst das Problem meist sofort.

git --version
rm -rf resources/[framework]
mkdir -p resources/[framework]

Meldet txAdmin eine veraltete FXServer-Version, hilft ein Wechsel auf das aktuelle Artefakt von Cfx.re. Startet eine Ressource gar nicht, liegt der Fehler fast immer in der fxmanifest.lua, etwa durch eine falsche fx_version-Angabe oder einen vergessenen Abhängigkeitseintrag.

Wer das Admin-Passwort vergessen hat, kann es über die Kommandozeile zurücksetzen, indem txAdmin mit einem speziellen Flag neu gestartet wird. Die genaue Syntax hängt von der Artefakt-Version ab und steht in der offiziellen Dokumentation.



Fazit

Wer einen FiveM-Server dauerhaft betreibt, sollte zuerst Scheduler und Berechtigungen einrichten, bevor Spieler überhaupt aufgeschaltet werden. Das vermeidet nächtliche Serverabstürze ohne Vorwarnung und unklare Zuständigkeiten im Moderationsteam. Deployer-Rezepte lohnen sich für jedes Framework-Setup, manuelles Zusammenstellen kostet nur unnötig Zeit.



FAQ

Ist txAdmin für FiveM kostenlos?

Ja, txAdmin ist fester Bestandteil des FXServer-Artefakts von Cfx.re und kostet nichts zusätzlich. Es muss nicht separat heruntergeladen oder lizenziert werden, da es beim Start des Servers automatisch mitläuft und über den Browser erreichbar ist.

Warum zeigt txAdmin eine leere Spielerliste an, obwohl Spieler online sind?

Das passiert meist, wenn die OneSync-Konfiguration in der server.cfg fehlt oder falsch gesetzt ist. Ohne aktiviertes OneSync synchronisiert txAdmin die Spielerliste teilweise verzögert oder unvollständig, weshalb ein Blick in die server.cfg und ein Neustart der Ressource meist Abhilfe schafft.

Funktioniert txAdmin auch für RedM?

Ja, da RedM auf derselben FXServer-Codebasis wie FiveM aufbaut, steht txAdmin dort mit identischer Weboberfläche, Deployer-Funktion und Spielerverwaltung zur Verfügung. Unterschiede gibt es lediglich bei einzelnen RedM-spezifischen Ressourcen und Identifier-Typen.

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