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Wie erstellt man einen Minecraft-Bedrock-Multiplayer-Server?

Par Benjamin D. · PDG

· Mis à jour le 27. Juli 2026 · Lecture 7 min

Illustration immersive du sujet : Minecraft Bedrock Server erstellen
Inhaltsverzeichnis

Einen eigenen Minecraft Bedrock Server erstellen gehört 2025 zu den gefragtesten Projekten für Gamer, die plattformübergreifend mit Freunden spielen möchten. Bedrock Edition ermöglicht Crossplay zwischen Windows, Xbox, PlayStation, Switch, iOS und Android – doch die technische Einrichtung unterscheidet sich deutlich von der Java Edition. In dieser umfassenden Anleitung erfährst du Schritt für Schritt, wie du einen stabilen, sicheren und performanten Bedrock-Server aufsetzt, konfigurierst und optimierst.

Warum Bedrock Edition und welche Voraussetzungen gelten?

Die Bedrock Edition basiert auf C++ statt Java und bietet dadurch bessere Performance bei mobilen Geräten und Konsolen. Crossplay ist das Hauptargument: Ein einziger Server verbindet PC-, Konsolen- und Mobile-Spieler. Für Spielergruppen mit gemischten Plattformen ist Bedrock die einzige sinnvolle Wahl.

Systemanforderungen für optimale Serverleistung

Um einen reibungslosen Minecraft Bedrock Server zu erstellen, benötigst du solide Hardware. Nexus Games empfiehlt folgende Basis:

  • Prozessor: Minimum 4 Kerne; ideal ist der AMD Ryzen 9 7950X3D mit 16 Kernen und bis zu 5,7 GHz für große Spielerzahlen und anspruchsvolle Welten
  • RAM: Mindestens 8 GB DDR5 ECC für 10 Spieler; 16–32 GB für komplexe Welten und Addons; Nexus Games bietet bis zu 128 GB DDR5 ECC für maximale Stabilität
  • Speicher: NVMe SSD zwingend erforderlich – Chunk-Generierung und Weltdaten profitieren massiv von schnellen I/O-Operationen
  • Netzwerk: 1 Gbps Anbindung und Game Anti-DDoS-Schutz gegen Attacken

Wahl zwischen Eigenbetrieb und Managed Hosting

Grundsätzlich hast du zwei Wege:

Eigener Server (Windows/Linux) Volle Kontrolle, erfordert technisches Know-how, manuelle Updates, Port-Freigaben, anfällig für Ausfälle
Managed Hosting (Nexus Games) Panel-gesteuert, automatische Backups, DDoS-Schutz, 24/7-Support, ab 4,16€/Monat, sofortiger Start

Für produktive Server mit mehreren Spielern und langfristiger Verfügbarkeit ist Managed Hosting klar überlegen – die Zeitersparnis und Stabilität rechtfertigen die Kosten.

Schritt-für-Schritt: Minecraft Bedrock Server erstellen unter Windows

Windows ist die zugänglichste Plattform für Einsteiger. Die offizielle Bedrock Server Software von Mojang läuft nativ und benötigt keine zusätzliche Runtime.

1. Download der offiziellen Bedrock Server Software

Besuche die offizielle Minecraft Bedrock Server Download-Seite und lade die aktuelle Windows-Version herunter. Entpacke die ZIP-Datei in einen dedizierten Ordner (z. B. C:\MinecraftBedrock\).

2. Erstkonfiguration der server.properties

Öffne die Datei server.properties mit einem Texteditor. Wichtige Parameter:

server-name=Mein Bedrock Server
gamemode=survival
difficulty=normal
max-players=20
server-port=19132
server-portv6=19133
level-seed=
online-mode=true
allow-cheats=false
view-distance=32
tick-distance=4
player-idle-timeout=30
max-threads=8

Kritische Einstellungen:

  • max-threads: Passe dies an deine CPU-Kerne an. Bei AMD Ryzen 9 7950X3D kannst du 16 oder mehr setzen.
  • view-distance und tick-distance: Höhere Werte erhöhen Immersion, benötigen aber mehr RAM und CPU.
  • online-mode=true: Verifiziert Xbox Live-Accounts; deaktiviere dies nur für private LAN-Sessions.

3. Firewall und Port-Freigabe

Bedrock nutzt UDP-Ports (Java nutzt TCP). Öffne:

UDP 19132 (IPv4)
UDP 19133 (IPv6)

Windows Firewall: Eingehende Regel für bedrock_server.exe erstellen. Router: Port-Forwarding für deine Server-IP konfigurieren.

4. Server starten und testen

Starte bedrock_server.exe. Das Konsolenfenster zeigt den Startup-Prozess. Teste lokal mit localhost:19132 in Minecraft Bedrock. Externe Spieler nutzen deine öffentliche IP.

5. Automatischer Start und Crash-Recovery

Erstelle ein Batch-Script start.bat:

@echo off
:start
bedrock_server.exe
echo Server gestoppt. Neustart in 10 Sekunden...
timeout /t 10
goto start

Dieses Script startet den Server nach Absturz automatisch neu. Für echten 24/7-Betrieb empfiehlt sich jedoch professionelles Hosting mit Monitoring.

Linux-Server-Setup: Leistung und Stabilität für Profis

Linux bietet bessere Performance, geringeren Overhead und ist ideal für VPS- oder Dedicated-Server-Umgebungen.

Installation auf Ubuntu Server 22.04/24.04

Verbinde dich per SSH und installiere die Dependencies:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y
sudo apt install wget unzip screen curl -y

Lade die Linux-Version der Bedrock Server Software:

mkdir ~/bedrock-server && cd ~/bedrock-server
wget https://minecraft.azureedge.net/bin-linux/bedrock-server-1.20.XX.XX.zip
unzip bedrock-server-*.zip
chmod +x bedrock_server

Ersetze die URL mit der aktuellen Version von der offiziellen Download-Seite.

Systemd-Service für automatischen Start

Erstelle einen Service für systemweites Management:

sudo nano /etc/systemd/system/bedrock.service

Inhalt:

[Unit]
Description=Minecraft Bedrock Server
After=network.target

[Service]
Type=simple
User=minecraft
WorkingDirectory=/home/minecraft/bedrock-server
ExecStart=/home/minecraft/bedrock-server/bedrock_server
Restart=always
RestartSec=10

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Aktiviere und starte den Service:

sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable bedrock.service
sudo systemctl start bedrock.service

Status prüfen: sudo systemctl status bedrock.service

Backup-Strategie mit Cron

Erstelle ein Backup-Script backup.sh:

#!/bin/bash
DATE=$(date +%Y%m%d_%H%M%S)
SOURCE=/home/minecraft/bedrock-server/worlds
DEST=/home/minecraft/backups
tar -czf $DEST/backup_$DATE.tar.gz $SOURCE
find $DEST -type f -mtime +7 -delete

Automatisiere mit Cron (täglich 3 Uhr):

crontab -e
0 3 * * * /home/minecraft/backup.sh

Erweiterte Konfiguration: Addons, Permissions und Performance-Tuning

Behavior Packs und Resource Packs integrieren

Im Gegensatz zur Java Edition nutzt Bedrock keine Mods, sondern Addons:

  • Platziere .mcaddon– oder .mcpack-Dateien im entsprechenden Weltordner
  • Aktiviere sie in worlds/[weltname]/world_behavior_packs.json

Beispiel-Struktur:

{
  "pack_id": "abc123-...",
  "version": [1, 0, 0]
}

Permissions und Whitelist

Bearbeite permissions.json für Operatorrechte:

[
  {
    "permission": "operator",
    "xuid": "123456789"
  }
]

XUID findest du über Xbox-Profil-Tools. Aktiviere Whitelist in server.properties (white-list=true) und pflege whitelist.json.

Performance-Optimierung für große Spielerzahlen

Parameter Empfehlung Effekt
max-threads 16 (Ryzen 9 7950X3D) Chunk-Generierung parallelisiert
view-distance 24–32 Balance zwischen Sicht und RAM-Nutzung
tick-distance 4–6 Redstone/Farms bleiben aktiv
simulation-distance 6–8 Mobs/Physik-Berechnung

Überwache Ressourcen mit htop (Linux) oder Task-Manager (Windows). Bei Nexus Games profitierst du von DDR5 ECC-RAM und NVMe-Storage – ideal für konstante TPS (Ticks per Second) auch bei 50+ Spielern.

Nexus Games Managed Hosting: Sofortstart ohne technischen Aufwand

Wenn du dir die manuelle Einrichtung, Updates, Backups und Fehlersuche sparen möchtest, bietet Nexus Games spezialisiertes Minecraft-Hosting mit One-Click-Setup:

Vorteile der Managed-Lösung

  • Sofortiger Start: Server in unter 60 Sekunden online
  • Panel-Verwaltung: Intuitive Weboberfläche für Neustarts, Backups, Dateiverwaltung
  • Automatische Updates: Neue Bedrock-Versionen werden automatisch eingespielt
  • Modpacks: CurseForge-Integration für Java Edition; Addon-Support für Bedrock
  • DDoS-Schutz: Game Anti-DDoS inklusive
  • 24/7-Support: Deutschsprachiges Team bei technischen Fragen

Preisgestaltung und Skalierung

Ab 4,16€/Monat erhältst du einen Bedrock-Server mit AMD Ryzen 9 7950X3D, DDR5 ECC-RAM und NVMe-Storage. Die Pakete skalieren nahtlos – du zahlst nur für die Ressourcen, die du tatsächlich benötigst. Kein Vendor-Lock-in, keine versteckten Kosten.

Migration bestehender Welten

Übertrage deine lokale Welt zum Managed-Server:

  1. Lade den worlds-Ordner als ZIP hoch
  2. Entpacke im Panel direkt ins Zielverzeichnis
  3. Passe server.properties an (level-name)
  4. Starte den Server neu

Die Migration dauert weniger als 10 Minuten und funktioniert ohne Datenverlust.

Sicherheit und Wartung: Langfristige Stabilität gewährleisten

Regelmäßige Updates

Minecraft Bedrock erhält monatliche Updates. Prüfe vor dem Update:

  • Kompatibilität installierter Addons
  • Vollständiges Backup der worlds– und config-Ordner
  • Changelog auf Breaking Changes

Bei Nexus Games erfolgen Updates automatisch mit Rollback-Option über das Panel.

DDoS-Schutz und Firewall-Regeln

UDP-basierte Protokolle sind anfälliger für Amplification-Attacken. Nutze:

  • Rate-Limiting auf Firewall-Ebene (iptables/UFW)
  • Game-spezifische DDoS-Mitigation (bei Hostern wie Nexus Games Standard)
  • Geo-Blocking für Regionen mit hohem Bot-Aufkommen

Monitoring und Alerting

Überwache kritische Metriken:

Metrik Kritischer Wert
TPS (Ticks per Second) < 18 (Ziel: 20)
RAM-Auslastung > 90%
Disk I/O Wait > 15%

Tools: screen-Sessions mit Log-Parsing, Prometheus + Grafana für professionelles Monitoring.

Einen Minecraft Bedrock Server erstellen ist 2025 einfacher denn je – ob per manueller Installation unter Windows/Linux oder via Managed Hosting. Die Wahl hängt von deinen Anforderungen ab: Technisch versierte Admins mit Zeit für Wartung können auf Eigenbetrieb setzen; für alle anderen bietet Nexus Games optimale Performance, Sicherheit und Support zu fairen Preisen. Mit AMD Ryzen 9 7950X3D, DDR5 ECC-RAM und Game Anti-DDoS bist du für jeden Ansturm gerüstet.

FAQ

Welche Ports muss ich für einen Minecraft Bedrock Server freigeben?

Bedrock nutzt standardmäßig UDP-Port 19132 (IPv4) und 19133 (IPv6). Diese musst du sowohl in der Firewall des Servers als auch im Router per Port-Forwarding freigeben. Java Edition nutzt hingegen TCP-Ports – verwechsle diese nicht.

Kann ich Mods wie bei der Java Edition auf Bedrock installieren?

Nein, Bedrock unterstützt keine klassischen Mods. Stattdessen nutzt du Addons (Behavior Packs und Resource Packs), die über .mcaddon-Dateien installiert werden. Diese bieten weniger Funktionsumfang als Java-Mods, sind aber plattformübergreifend kompatibel.

Wie viel RAM benötigt ein Bedrock-Server für 20 Spieler?

Für 20 Spieler empfehlen wir mindestens 16 GB DDR5-RAM bei moderater Weltgröße und View-Distance von 24–32 Chunks. Mit komplexen Addons oder größeren Welten solltest du 32 GB einplanen. Nexus Games bietet skalierbare Pakete mit bis zu 128 GB für maximale Zukunftssicherheit.

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